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Hochschule für Bildende Künste Dresden

Lage

Die Hochschule hat drei Standorte. Die Brühlsche Terrasse liegt unmittelbar in der Altstadt neben der Frauenkirche (s.o. Karte). Die Güntzstraße befindet sich wenige hundert Meter weiter östlich an einer der alten Brücken (Albertbrücke). Noch weiter östlich, der Uferstraße folgend, liegt an diese angrenzend das Gelände Pfotenhauerstraße. Das Gelände liegt zwischen der Elb-Uferstraße und der Medizinischen Akademie / Uniklinik (MEDAK). Der Eingang zur Hochschule ist an der Ecke Pfotenhauer- / Fetscherstraße.

Fachbereich

FB I: Bildende Kunst, FB II: Kunsttechnologie, Konservierung und Restaurierung von Kunst- und Kulturgut, Bühnen- und Kostümbild, Fachhochschulstudiengang Theaterausstattung, KunstTherapie

Studiengang

Diplom bzw. Diplom FH sowie Promotionsmöglichkeit in Kunsttechnologie, Konservierung und Restaurierung von Kunst- und Kulturgut sowie Spezialgebieten der Kunstgeschichte und Philosophie/Ästhetik

Voraussetzungen

Zugangsvoraussetzung für das Studium ist: die allgemeine Hochschulreife (Studiengang Restaurierung); bei allen anderen Studiengängen die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (bei künstlerischer Eignung) oder die Fachhochschulreife (bei künstlerischer Eignung) sowie in bestimmten Studiengängen zusätzlich mehrmonatige einschlägige Fachpraktika. Weitere Informationen finden Sie unter den einzelnen Fachrichtungen

Struktur

Zwei Fachbereiche: FB I und FB II

Profs

Prof. Hans-Peter Adamski Prof. Dr. Rainer Beck Prof. Eberhard Bosslet Prof. Peter Bömmels Prof. Monika Brandmeier Prof. Lutz Dammbeck Prof. Ulrike Grossarth Prof. Martin Honert Prof. Elke Hopfe Prof. Ralf Kerbach Prof. Dr. Constanze Peres Prof. Detlef Reinemer Prof. Christian Sery Prof. Emanuel Wolff Prof. Jens Büttner Prof. Marco Deggeller Prof. Dr. Christof Herm Prof. Dr. Ursula Haller Prof. Johannes Leiacker Prof. Ivo Mohrmann Prof. Michael Münch Prof. Olaf Laustroer Prof. Henning Schaller Prof. Dipl. Rest. Dr. Ulrich Schießl Prof. Gabriele Schoß-Jansen Prof. Dr. Doris Tietze Prof. Birgit Wiens

Schwerpunkte

Ausstellungen zeitgenössischer Kunst im einzigartigen Ausstellungsraum Oktogon, Theaterpraxis im neu eingerichteten Labortheater auf der Güntzstraße, deutschlandweit einzige Verbindung von entwerfenden und umsetzenden Disziplinen durch den Studiengang Bühnen- und Kostümbild und Theaterausstattung (Maskenbild, Kostümgestaltung, Theatermalerei, Theaterplastik). Nationale- und internationale Praxiskooperationen in Kunsttechnologie, Konservierung und Restaurierung von Kunst- und Kulturgut. Einziger Aufbaustudiengang für KunstTherapie in den neuen Bundesländern.

Projekte

Regelmäßige Ausstellung- und Bühnenprojekte, Atelierstipendium dynamo-eintracht, Robert Sterl-Preis, Hegenbarth-Stipendium, Marion-Ermer-Preis

Ausstattung

1000 qm Ausstellungsfläche, Labortheater, Bildhauereiwerkstätten (Abformungen, Metallguss, Metallverarbeitung, Kunststoffverarbeitung, Keramik, Holzverarbeitung), Grafische Werkstätten (Lithografie, Siebdruck, Radierung/Holzschnitt, Werkstatttypografie, Lichtbild und Fotografie, Handeinband), Offenes Medienlabor, Videostudio. Bibliothek, Mediathek, Kustodie, Archiv, herausragende Anatomiesammlung

Geschichte

An exponiertester Stelle der Stadt, an der Brühlschen Terrasse, steht die 1894 erbaute ehemalige Königliche Kunstakademie, eines der drei Gebäude der heutigen Hochschule für Bildende Künste Dresden. Die Hochschule verfügt neben diesem prachtvollen Bau über den Standort für Bildhauerei in der Pfotenhauerstraße, dessen Ateliers und Werkstätten 1910 in einem großen Freigelände entstanden sind. Die Werkstätten und Ateliers der Studiengänge Restaurierung, Bühnen- und Kostümbild und der Fachhochschulstudiengang für Theaterausstattung sind an der Güntzstraße in den Gebäuden der ehemaligen Akademie für Kunstgewerbe angesiedelt. An der Brühlschen Terrasse befinden sich die Ateliers der Malerei/Grafik/Bildhauerei/andere bildnerische Medien, die Grafischen Werkstätten, das Rektorat und die Ausstellungsräume der Hochschule. 1764 wurde die "Allgemeine Kunst-Academie der Malerey, Bildhauer-Kunst, Kupferstecher- und Baukunst" im Auftrag von Kurfürst Friedrich Christian gegründet. Sie war die Nachfolgeeinrichtung der 1680 gestifteten ersten "Zeichen- und Malerschule". Sie gehörte zu den ältesten Kunstakademien im deutschsprachigen Raum Zahlreiche bekannte Künstlerprofessoren wie Canaletto, Giovanni Casanova, Caspar David Friedrich und Gottfried Semper, bescherten der Akademie ein internationales Ansehen. Die Lehrtätigkeit von Oskar Kokoschka und Otto Dix haben in Dresden eine lang anhaltende Malertradition begründet. 1950 wurde die Akademie der bildenden Künste Dresden mit der Staatlichen Hochschule für Werkkunst, der Nachfolgerin der 1875/76 gegründeten Königlich Sächsischen Kunstgewerbeschule, zur Hochschule für Bildende Künste Dresden vereint.