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Universität Basel

Kunsthistorisches Seminar

Lage

Zentrumsnah gelegen, unmittelbar neben dem Kunstmuseum Basel

Fachbereich

Kunstgeschichte der Philosophisch-Historischen Fakultät

Studiengang

Bachelorstudienfach, Masterstudienfach, Masterstudiengang, Doktorat

Voraussetzungen

Zulassungsvoraussetzungen werden in den Studienordnungen der Universität Basel geregelt. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.unibas.ch

Struktur

3 Ordinariatsstellen, 2 Assistenzprofessuren, 1 Titularprofessur, 3 Privatdozenten, 6 Assistenzen, 3 Administrationsmitarbeiterinnen, insgesamt 320 Studierende

Profs

Prof. Dr. Barbara Schellewald
Prof. Dr. Ralph Ubl
Prof. Dr. Andreas Beyer
Prof. Dr. Axel Gampp
Ass.-Prof. Dr. Markus Klammer
Ass.-Prof. Dr. Simon Baier

Lehrende

PD Dr. Martin Gaier
PD Dr. Johannes Stückelberger
Dr. Markus Rath
Heidrun Feldmann, MA
Henriette Hofmann, MA
Dominique Laleg, MA
Simon Vagts, MA
Felix Vogel, MA

Schwerpunkte

Das Fach Kunstgeschichte umfasst die abendländische Kunst von der Zeit Konstantins des Grossen bis zur Gegenwart. Die Zeitspanne von ca. 1800 Jahren wird in der Kunstgeschichtsschreibung ebenso wie in anderen historischen Wissenschaften traditionell in Epochen unterteilt. Die Kunstgeschichte des Mittelalters - unter Einschluss der byzantinischen Kunst - erstreckt sich vom Frühmittelalter bis in das 15. Jahrhundert. Als Frühe Neuzeit wird der historische Abschnitt von der Renaissance bis ins 18. Jahrhundert bezeichnet. Die Moderne beginnt mit der Aufklärung und setzt sich bis ins 20. Jahrhundert fort. Als Gegenwartskunst bezeichnet man Kunst, die seit ca. den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts entstanden ist, bis hin zu zeitgenössischen Produktionen. Das Lehrprogramm des Basler Seminars zielt darauf ab, einen Überblick über die gesamte Kunstgeschichte anzubieten.

Projekte

eikones

Ausstattung

Bibliothek

Das Kunsthistorische Seminar betreibt zusammen mit dem Kunstmuseum Basel eine Bibliothek. Die Bibliothek ist öffentlich und stellt Ihnen über 150'000 Titel zur Verfügung. Sie wurde 1849 eingerichtet, ihr erster Katalog stammt von 1859, und sie gehört zu den ältesten Kunstbibliotheken der Schweiz.

Sie finden hauptsächlich Literatur zur Geschichte der Malerei und Plastik seit Karl dem Grossen bis zur Gegenwart und besonders zur deutschen und oberrheinischen Kunst des 15. und 16. Jahrhunderts und zur Klassischen Moderne.

Über das laufende Kunstgeschehen und die aktuelle Kunstforschung können Sie sich in ca. 200 Zeitschriften und Jahrbüchern orientieren. Die wichtigsten liegen im Lesesaal auf.Unseren Bestand können Sie sich erschliessen mit Hilfe der üblichen Autoren- und Schlagwortkataloge, aber auch ergänzend mit Hilfe verschiedener Spezialkataloge, wie etwa der Auktions-, Ausstellungs- und Galeriekataloge und der Zeitschriften.Die neueren Bestände sind teilweise nachgewiesen im Schweizerischen Bibliotheksverbund SIBIL.

Die Benutzung ist kostenlos. Zeitschriften können nur vor Ort benutzt werden, die Ausleihe von Büchern ist jedoch zum Teil möglich.

Mediathek

Studierenden und Lehrenden des Studienfachs Kunstgeschichte stehen die webbasierte Bilddatenbanken EasyDB und prometheus für die Verwendung in Lehre und Forschung zur Verfügung. Die Bilddatenbanken umfassen Einträge aus verschiedenen Kunst- und Architekturepochen und werden täglich erweitert. Die Bildauswahl richtet sich nach den Themen der angekündigten Lehrveranstaltungen.

Geschichte

Die Universität Basel ist die älteste Universität der Schweiz. Sie wurde von Basler Bürgern als eine Stiftung gegründet und - versehen mit einer Stiftungsbulle von 1459 durch Papst Pius II. - im Basler Münster am 4.April 1460 eröffnet (Titelminiatur der ersten Rektoratsmatrikel). Von Anfang an war die Basler Universität als eine Volluniversität eingerichtet mit einer Theologischen, Juristischen, Medizinischen und "Artisten"-Fakultät. Aus dieser "Artistenfakultät" gingen die Philosophisch-Historische und die Philosophisch-Naturwissenschaftliche Fakultät (1818 bzw. 1937) hervor; in letztere integriert ist das 1971 gegründete Biozentrum für Lehre und Forschung der Molekular-Mikrobiologie (Biologie II).