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Paris-Lodron-Universität Salzburg

Lage

Unipark Nonntal, Erzabt-Klotz-Straße 1, 5020 Salzburg

Fachbereich

Kunst-, Musik- und Tanzwissenschaft an der Kultur- und Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät
Abteilung Kunstgeschichte
 

 

Studiengang

Bachelor, Master, Doktorat [Doktorat auch für AbsolventInnen künstlerischer Hochschulen]


 

Voraussetzungen

Allgemeine Hochschulreife bzw. Studienberechtigungsprüfung (Information in der Studienabteilung).
Sprachkenntnisse: Latein (kann nachgeholt werden; Kurse werden an der Universität angeboten; Information in der Studienabteilung); Fremdsprachenkenntnisse sehr wünschenswert
 

 

Struktur

2 Professorinnen, 3 Assistenz-ProfessorInnen, 2 wiss. MitarbeiterInnen auf Zeit, 1 Hertha-Firnberg-Stipendiatin, assoziiert, 1 Senior Scientist vom Institut für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit, 2 Studienassistenzen (Diathek und Bilddatenbank Prometheus), 4 Vertragsbedienstete (3 Sekretärinnen, 1 Fotograf); ca. 300 ordentliche Studierende
 

 

Profs

Univ.-Prof. Dr. Andrea Gottdang, Univ.-Prof. Dr. Renate Prochno-Schinkel
 

 

Lehrende

  • Univ.-Prof. Dr. Andrea Gottdang
  • Univ.-Prof. Dr. Renate Prochno-Schinkel
  • Ass.Prof. Dr. Sigrid Brandt
  • Ass.Prof. Dr. Ingonda Hannesschläger
  • Ass.Prof. Dr. Helmut Schmidhuber
  • Mag. Tanja Hinterholz
  • Gabriel Negraschus, M.A.
  • Dr. Romana Sammern, Hertha-Firnberg-Stipendiatin, derzeit karenziert
  • Dr. Heike Schlie, Institut für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit

Schwerpunkte

Lehre:
Das Fach in seiner gesamten Breite.

Forschung:
Univ.-Prof. Dr. Renate Prochno-Schinkel:
- Malerei und Skulptur des späten Mittelalters in Burgund, Frankreich, Flandern und den Niederlanden
- Schmuck/Edelsteinallegorese
- Englische Malerei in der Neuzeit

Univ.-Prof. Dr. Andrea Gottdang:
- Intermedialität in der Frühen Neuzeit. Der Bußpsalmencodex von Hans Mielich und Orlando di Lasso
- Venezianische Malerei des 18. Jahrhunderts
- Wechselwirkungen zwischen Musik und Malerei
- Deutsche Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts

Ass.Prof. Dr. Ingonda Hannesschläger:
- Italienische Kunst, Schwerpunkt 1300 bis 1600
- Ordensbauten und Residenzen am Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit
- Salzburg um 1600
- Festkultur der Renaissance
- Kultureller Austausch zwischen Österreich und Italien

Ass.Prof. Dr. Sigrid Brandt:
- Europäische Architektur/Städtebau des 19. und 20. Jahrhunderts
- Denkmalpflege: Theorie und Geschichte

Mag. Tanja Hinterholz:
- Dissertation "Intermedialität und Kulturtransfer im Mittelalter" (Arbeitstitel)

Gabriel Negraschus, M.A.:
- Dissertation "Satan in 19th Century Sculpture. Sublime Imagination Unbound" (Arbeitstitel)

Projekte

  • Forschungsprojekt Dr. Romana Filzmoser - Gesicht und Bild. Schminken und Malen in der Frühen Neuzeit
    Dieses Projekt wird im Rahmen des FWF Hertha-Firnberg-Programms gefördert.

 

Ausstattung

Bibliothek: Bestand: ca. 35.000 Bände integriert in die Fakultätsbibliothek (Präsenzbibliothek; weitere Fachliteratur in der Universitätsbibliothek)
Diathek: Bestand: ca. 180.000 Dias; nach Künstler, Gattungen und topographisch geordnet
Fotolabor
Prometheus-Zugang für Studierende
 

 

Geschichte

Nach Wiedererrichtung der Salzburger Paris-Lodron-Universität im Jahr 1962 erfolgte 1964 die Gründung des Kunsthistorischen Instituts (wie es bis SS 1978 hieß), mit dessen Leitung der in München emeritierte Univ.-Prof. Dr. Hans Sedlmayr betraut wurde. Er hatte den Lehrstuhl für Kunstgeschichte bis 1969 inne. Ein zweiter Lehrstuhl für Österreichische Kunstgeschichte wurde im Jahr 1969 errichtet, auf den Univ.-Prof. Dr. Franz Fuhrmann berufen wurde. Dieser wurde 2008 in einen Lehrstuhl für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte umgewidmet.

Nachfolgend lehrten und lehren hier:

Lehrstuhl für Kunstgeschichte:
Hans Sedlmayr 1964-1969
Hermann Bauer 1969–1973
Wilhelm Messerer 1975–1987
Friedrich Piel 1990–1999
Renate Prochno-Schinkel, seit 2000

Lehrstuhl für Kunstgeschichte:
Franz Fuhrmann 1969-1986
Günter Brucher 1986-2007
Andrea Gottdang, seit 2008

Nach vier Standortwechseln ist das Institut seit WS 2011/12 im neu errichteten "Unipark Nonntal" untergebracht. Im SS 2004 wurde es als ›Abteilung Kunstgeschichte‹ in den "Fachbereich Kunst-, Musik- und Tanzwissenschaft" eingegliedert.