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Universität des Saarlandes Saarbrücken

Institut für Kunstgeschichte

Fachbereich

F3 Philosophische Fakultät I: Geschichts- und Kulturwissenschaften: Fachrichtung Kunst- und Kulturwissenschaften

Studiengang

Bachelor Bildwissenschaften der Künste

Master Kundtgeschichte

Promotion Kunstgeschichte

Voraussetzungen

Hochschulzugangsberechtigung

Profs

Prof. Dr. Sigrid Ruby

Lehrende

  • Prof. Dr. Sigrid Ruby
  • PD Dr. Salvatore Pisani
  • Dr. Bernd Mohnhaupt
  • Dr. Semjon Aron Dreiling
  • Silke Schäfer, M.A. (derzeit in Elternzeit) Denise Koch, Dipl.-Kulturw.
  • Christ Vester, Dipl. Ing.

Schwerpunkte

<p>&lt;p&gt;Das Fach Kunstgeschichte erforscht systematisch und historisch die europäische und europäisch geprägte Kunst von der Spätantike bis zur Gegenwart. Bis heute stehen die klassischen Gattungen Architektur, Plastik, Malerei, Graphik und Kunstgewerbe im Zentrum von Forschung und Lehre. Längst sind aber auch Design, Fotografie, Film, Neue Medien und viele andere Bereiche in das Fach integriert worden. Darüber hinaus richtet sich das Interesse inzwischen auf alle Zeugnisse der visuellen Kultur, so dass auch von „Bildwissenschaft“ gesprochen wird. &lt;/p&gt;</p>

Projekte

Alles zu Forschung und Projekten auf der Website: www.uni-saarland.de

Ausstattung

Der Bestand der kunsthistorischen Bibliothek umfasst derzeit ca. 32000 Monographien. 35 Zeitschriften werden per Abonnement bezogen. Daneben sind etwa 400 Zeitschriftentitel älteren Datums vorhanden.

Das Institut für Kunstgeschichte bietet seinen Studierenden zwei Bilddatenbanken zur Recherche von Bildmaterial an. Das Bildarchiv Prometheus (www.prometheus-bildarchiv.de) und die institutseigene Bilddatenbank ConedaKOR (http://bdb.kunstgeschichte.uni-saarland.de) können von Studierenden in der Mediathek der Kunstgeschichte (B3 1, Raum 1.16) genutzt werden.

Geschichte

Nur zwei Jahre nach der Gründung der Universität, im Wintersemester 1950/51, lud man Josef Adolf Schmoll genannt Eisenwerth ein, kunstgeschichtliche Vorlesungen in der „Universitätskaserne“ zu halten, und es bestanden zu dieser Zeit offenbar bereits konkrete Pläne zur Einrichtung eines Lehrstuhls für Kunstgeschichte, den Schmoll dann im folgenden Sommersemester 1951 (zu seiner eigenen Überraschung) erhielt. Maßgeblich für diese Entscheidung waren wahrscheinlich zum einen Schmolls (eine Nähe zu Frankreich andeutende) Rodin-Forschungen sowie seine zuvor in Darmstadt beim Wiederaufbau der im Krieg zerstörten TU gesammelten Erfahrungen. Bereits ab 1952 plante man den noch heute von der Kunstgeschichte genutzten Neubau für die Philosophischen Fakultät, und da Schmoll als Prodekan auch für die „Baukunst“ zuständig war, oblag es ihm auch, ab 1955, die Verhandlungen mit die Pläne zuständigen Architekten André Remondet zu führen (in dessen Atelier 1961 übrigens auch der heutige Stararchitekt Frank Gehry tätig war).