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Georg-August-Universität Göttingen

Kunstgeschichtliches Seminar

Lage

Innenstadt, zwischen Botanischem Garten und Universitätsbibliothek.

Fachbereich

Philosophische Fakultät

Studiengang

  • Bachelor of Arts
  • Master of Arts
  • Promotion zum Dr.phil.

Voraussetzungen

Allgemeine Hochschulreife (Abitur); Zugangsbeschränkung universitätsintern geregelt

Struktur

  • 3 Professuren
  • 1 Kustodin der Kunstsammlung
  • 2 Wissenschafliche Mitarbeiter_innen
  • 3 Wissenschafliche Mitarbeiter_innen (Drittmittelprojekte)
  • 1 Lehrkraft für besondere Aufgaben (Schlüsselqualifikation "Bildkompetenz")
  • Fachschaft

Profs

  • Prof. Dr. Manfred Luchterhandt
  • Prof. Dr. Michael Thimann (Geschäftsführender Direktor)
  • Prof. Dr. Margarete Vöhringer

Lehrende

  • Dr. Christine Hübner
  • PD Dr. Susanne Kolter
  • PD Dr. Monika Müller
  • apl. Prof. Dr. Thomas Noll
  • PD Dr. Jens Reiche
  • Dr. Ruth Reiche
  • Lisa Marie Roemer, M.A.
  • PD Dr. Christian Scholl
  • Dr. Anne-Katrin Sors

Schwerpunkte

Das Fach wird in seiner ganzen Breite gelehrt, ein besonderer Schwerpunkt ist die berufspraktische Ausbildung durch regelmäßiges Erarbeiten von Ausstellungen aus den eigenen Sammlungsbeständen und solchen in Kooperation mit örtlichen und auswärtigen Kunstinstitutionen.

Projekte

Siehe auch Forschung am Kunstgeschichtlichen Seminar


Ausstattung

Fachbibliothek mit ca. 52.000 Bänden, 95 laufenden Zeitschriften, 50 CD-Roms und 70 Videos, Bildarchiv (ca. 220.000 Dias und digitale Bilddatenbank im Aufbau), Fotostudio. Zum Kunstgeschichtlichen Seminar gehört eine Kunstsammlung, die im wesentlichen auf zwei Legate des 18. Jahrhunderts zurückgeht, aber auch in der Folgezeit durch Stiftungen erweitert wurde. Heute umfasst die Sammlung ungefähr 270 Gemälde des 15. bis 20.Jahrhunderts (darunter von Botticini, di Credi, van Goyen, Steen, Mengs, Danhauser, Pechstein), ca. 30 Skulpturen (u.a. von Schadow, Doell und v. Hildebrand), 2.200, sämtlich auf CD-Rom dokumentierte Zeichnungen (u.a. Botticelli, Cambiaso, Savery, Spranger, Rembrandt, Bendemann, Schadow, Corinth) und 14.000 Blatt Druckgrafik (darunter größere Konvolute von Dürer und Rembrandt).

Geschichte

Göttingen hatte den ersten, von der Archäologie unabhängigen Lehrstuhl für Kunstgeschichte in Deutschland. Ihn nahm zuerst Johann Domenicus Fiorillo ein, der nicht nur die Kunstsammlung betreute und die vielbändige "Geschichte der zeichnenden Künste..." verfasste, sondern in den achtziger Jahren des 18.Jahrhunderts seine kunstgeschichtlichen Vorlesungen begann, dann 1799 zum apl. Professor, 1813 zum Ordinarius ernannt wurde. Seine Vorlesungen hörten Tieck und Wackenroder und sie beeinflussten so die Kunstanschauung der deutschen Romantik. Nach Karl W. F. Oesterley und F. A. Unger, folgten 1881 August Schmarsow, Konrad Lange, Robert Vischer, Heinrich Alfred Schmid, Georg Graf Vitzthum, Heinz Rosemann, und Karl Arndt. In Göttingen habilitierten sich und lehrten auch zeitweise u.a. Oskar Hagen, Wolfgang Stechow, Nikolaus Pevsner und Herbert von Einem.