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Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Institut für Kunstgeschichte und Archäologie, Abteilung Kunstgeschichte

Lage

Die Bonner Kunstgeschichte ist seit 1913 in den südwestlichen Räumen der kurfürstlichen Residenz angesiedelt. Das Schloß befindet sich direkt im Bonner Stadtzentrum.

Fachbereich

Philosophische Fakultät

Studiengang

Bachelorstudiengang Kunstgeschichte (Kernfach)

Bachelorstudiengang Kunstgeschichte (Begleitfach)

Bachelorstudiengang Kunstgeschichte (Zwei-Fach)

Masterstudiengang Kunstgeschichte

Promotion

Voraussetzungen

  • Allgemeine Hochschulreife (Abitur)
  • Sehr gute Deutschkenntnisse (DSH 2)
  • Pflicht: Grundkenntnisse Latein (BA-Studiengang: studienbegleitend erwerbbar, MA-Studiengang: Zugangsvoraussetzung)
  • dringend empfohlen: gute Fremdsprachenkenntnisse (Englisch & eine weitere moderne Fremdsprache des europäischen Sprachraums)

Struktur

  • 5 Professuren
  • 2 Honorarprofessuren
  • 2 Hochschuldozenten
  • 6 wissenschaftliche Mitarbeiter
  • Zahlreiche Lehrbeauftragte aus unterschiedlichen Berufsfeldern
  • 1.300 Studierende (Hauptfach und Nebenfach)

Profs

  • Prof. Dr. Anne-Marie Bonnet
  • Prof. Dr. Roland Kanz
  • Prof. Dr. Georg Satzinger
  • Prof. Dr. Harald Wolter-von dem Knesebeck
  • HD Dr. Katharina Corsepius
  • HD Dr. Ralph-Miklas Dobler
  • Prof. em. Dr. Heinrich-Josef Klein (Studio für Kunsterziehung)
  • Hon.-Prof. Dr. Hiltrud Kier
  • Hon-Prof. Dr. Barbara Schock-Werner

Weitere Informationen zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kunsthistorischen Instituts

Lehrende

Alle Lehrenden unseres Instituts finden Sie auf unserer Homepage, sowie auch das jeweils akutelle Vorlesungsverzeichnis.

 

Schwerpunkte

Am Institut für Kunstgeschichte und Archäologie in Bonn wird das Fach Kunstgeschichte in seiner ganzen Breite differenziert vertreten. Es umfaßt die Kunst des abendländischen und des byzantinischen Kulturkreises vom frühen Mittelalter bis in die Gegenwart, weltweit das Kunstschaffen des Kolonialismus sowie der nachindustriellen Gesellschaften. Gegenstand sind die klassischen künstlerischen Medien bzw. Gattungen wie Architektur, Plastik, Malerei, Graphik, Kunstgewerbe, Photographie sowie deren Theorie; ferner die intermedialen Erscheinungsformen moderner bzw. zeitgenössischer Kunstrichtungen und partiell die Massenmedien. Zu den Studieninhalten gehören auch die Geschichte der Kunstgeschichte sowie deren Methoden und Institutionen. Folgende Schwerpunkte zeichnen das individuelle, traditionell besonders renommierte Institutsprofil aus, wobei die inhaltlich und räumlich integrierte Verbindung mit dem Nachbarfach Christliche Archäologie als besonders wertvoll hervorzuheben ist: Byzantinische Kunstgeschichte, Mittelalterliche Kunst Italiens und Frankreichs, Buchmalerei, Antikenrezeption, Nachmittelalterliche Kunst Italiens, Kunst der Renaissance und des Barock in Deutschland, Niederländische und Flämische Kunstgeschichte, Theorie und Geschichte der malerischen Gattungen, Osteuropäische Kunst des 19. und 20.Jahrhunderts, Kunst und Kultur der Moderne und der Gegenwart, Kunst in Nordamerika, Kunstgewerbe, Museologie, Kunstvermittlung, Kunsthandel, Denkmalpflege.

Projekte

Ausstattung

Bibliothek (eine der größten wissenschaftlichen Fachbibliotheken in Dt.; Präsenzbibliothek) mit über 160.000 Büchern, 300 laufenden Zeitschriften. Diathek mit ca. 270.000 Diapositiven, 180.000 Fotografien (größtenteils schwarz-weiß), 30 Videos, 90 CD-Roms, 25.000 Mikrofiches. Es gibt neben dem Fotolabor auch eine Reproanlage mit ausleihbarer Kamera zur Anfertigung von Bildmaterial zum Eigenbedarf. Analoge und digitale Präsentationen im Seminar möglich. W-Lan für Studierende ist vorhanden. Abgusssammlung. Bilddatenbank im Aufbau.

Geschichte

Erste kunstgeschichtliche Vorlesungen von August Wilhelm Schlegel. 1852 habilitierte sich Anton Springer, der erste Fach-Kunsthistoriker an der Friedrich-Wilhelm-Universität. Carl Justi begann den systematischen Aufbau der Bibliothek und der Abbildungssammlung. Paul Clemen gründete die Vereinigung der Freunde des Kunsthistorischen Instituts der Universität Bonn und richtete eine Abgusssammlung von Bildwerken des Mittelalters und der Renaissance ein, die durch Bombardement und Kriegsfolgen dezimiert wurde. 2005 wurde Institut für Kunstgeschichte und Archäologie gegründet.