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Jens Niebaum

Der kirchliche Zentralbau der Renaissance in Italien

Studien zur Karriere eines Baugedankens im Quattro- und frühen Cinquecento

Verlag: Hirmer

Der Kirchliche Zentralbau der Renaissance in Italien © Cover Hirmer

Kategorie: Bücher/Kataloge

Preis: 135,00 Euro

Über den Titel

Zentralbauten, d.h. Kirchen über dem Grundriss eines Kreises, eines Vier- oder Mehrecks, eines griechischen Kreuzes o.ä., gehören für die Renaissanceforschung seit Jacob Burckhardt zu den wichtigsten Paradigmata der Architektur dieser Epoche. Die vorliegende Studie untersucht die Gründe für die außerordentliche Beliebtheit dieses Baugedankens sowie die Mechanismen seiner Konjunktur in architektonischer Praxis und Theorie und fragt überdies grundsätzlich nach den Kategorien architektonischer Typenbildung des 15. und 16. Jahrhunderts in Italien. Als ein wichtiges Ergebnis lässt sich festhalten, dass von einem konsistenten Zentralbau-Ideal der Epoche nicht die Rede sein kann. Wohl aber lassen sich übergeordnete Kriterien der zeitgenössischen Architektur namhaft machen, die die Verbreitung zentrierter Bautypen nachdrücklich bestimmt haben.

Weitere Angaben zum Titel

ISBN: 978-3-7774-8061-9

Erscheinungsjahr: 2016

Sprache(n): Deutsch

Band: 2-bändige Ausgabe

sonstige Abb.: 443

Seiten: 620

Einband: gebunden

Format: 22,5 x 30,0 cm