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Poppelreuter, Tanja

Das Neue Bauen für den Neuen Menschen

Zur Wandlung und Wirkung des Menschenbildes in der Architektur der 1920er Jahre in Deutschland

Verlag: Georg Olms Verlag

978-3-487-13571-7©Georg Olms Verlag

Kategorie: Bücher/Kataloge

Preis: 39,80 Euro

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Über den Titel

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickeln sich in vielen Bereichen der Kultur und der Gesellschaft Reformbestrebungen aller Art. Die damit verbundene Aufbruchstimmung, die sich nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und dem Beginn der Weimarer Republik noch verstärkt, wird von der Hoffnung auf ein egalitäres Zeitalter und eine neue Gesellschaft getragen, die sich aus „Neuen Menschen“ bilden soll.
Die Suche nach der adäquaten Behausung dieses Neuen Menschen ist ein Leitthema im Denken zahlreicher Architekten der 1920er Jahre und Angelpunkt der Diskussion um die Reform verschiedener Bauaufgaben. Ein- und Mehrfamilienhäuser, kollektive Wohnhochhäuser sowie Siedlungen und städtebauliche Planungen werden im Hinblick auf einen Neuen Menschen konzipiert. Theoretiker und Architekten wie Adolf Behne, Ludwig Mies van der Rohe oder Ludwig Hilberseimer beziehen sich auf Erkenntnisse zeitgenössischer Mediziner, Soziologen oder Psychologen, um die neuen Wohnbedürfnisse in Erfahrung zu bringen und die weitere soziale Entwicklung des modernen Individuums zu prognostizieren.
Indem das vorliegende Buch das Menschenbild des Neuen Bauens der 1920er Jahre in den Mittelpunkt der Betrachtung rückt, widmet es sich einem Gegenstand, dem die architektur- und kunstgeschichtliche Forschung gegenwärtig immer größere Aufmerksamkeit schenkt.

The beginning of the 20th century saw all kinds of attempts at reform in many areas of culture and society. The accompanying sense of a break with the past, which only grew stronger after the First World War and the foundation of the Weimar Republic, was based on hopes for an egalitarian society and a new society which would be formed of “new people”.
The search for adequate housing for these new people was central to the thinking of many architects of the 1920s and a focus for discussion about reform of the different functions of building. Houses for one or several families, collective apartment blocks, housing estates and town planning were conceived with new people in mind. Theorists and architects like Adolf Behne, Ludwig Mies van der Rohe or Ludwig Hilbersheimer took into account the knowledge of contemporary physicians, sociologists and psychologists in order to gain experience of the new housing needs and to predict the future social development of the modern individual.
By focusing on the image of mankind in the New Building of the 1920s, this study examines a subject of ever growing interest to architectural and art-historical research.

Weitere Angaben zum Titel

ISBN: 978-3-487-13571-7

Erscheinungsjahr: 2007

Reihe: Studien zur Kunstgeschichte (171)

Illustrationen: mit 50 Abb.

Seiten: 282

Status: lieferbar

Einband: Broschur