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Bettina von Meyenburg-Campell, Rudolf Koella

Augenzeugin der Moderne 1945–1975

Maria Netter – Kunstkritikerin und Fotografin

Verlag: Schwabe Verlag

Maria Netter © Cover Schwabe

Kategorie: Bücher/Kataloge

Preis: 48,00 Euro

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Über den Titel

Die aus jüdischer Familie stammende Maria Netter (1917–1982) verliess Berlin 1936, um in Basel zu studieren. Nach dem Studium der Kunstgeschichte avancierte sie zu einer der einflussreichsten und mutigsten Kritikerinnen der zeitgenössischen Kunstszene im deutschsprachigen Raum. Ihre Texte illustrierte sie vielfach mit eigenen Fotografien. Zusammen mit den Kritiken, die sie zumeist auf der Basis persönlicher Interviews mit Künstlern und namhaften Akteuren des schweizerischen und internationalen Kunstbetriebs verfasste, sind ihre Fotos ein lebendiges Dokument des internationalen künstlerischen Aufbruchs nach dem Zweiten Weltkrieg. Vom Neuanfang der Abstraktion hin zum amerikanischen Abstrakten Expressionismus, über Pop Art und Minimal Art zur Concept Art, von der Arte Povera zu Happening und Performance: Maria Netters Fotos und Texte erzählen Kunstgeschichte.

In Basel hatte Maria Netter bedeutenden Anteil an der sich entfaltenden Entwicklung der Stadt zu einer Kunst- und Kulturstadt der Moderne. Sie kommentierte das Anwachsen der hiesigen Museumssammlungen, deren Verantwortliche und Stifter sie zumeist persönlich kannte, und sie ermunterte die jungen Künstler, Kuratoren und Galeristen, sich im Hier und Jetzt der Kunstszene zu engagieren. Als Pressesprecherin und Mitglied des Fachgremiums der Art Basel war Maria Netter am internationalen Erfolg und raschen Wachstum der 1970 erstmals veranstalteten Kunstmesse beteiligt.

Die Autoren

Dr. phil Bettina von Meyenburg-Campell, Kunsthistorikerin, Studium der Kunstgeschichte in Zürich und Paris, Lehrtätigkeit an der Universität Kopenhagen, Ausstellungskuratorin an Museen in Kopenhagen und Zürich, Verfasserin einer Biografie über Arnold Rüdlinger (1999).

Dr. phil. Rudolf Koella, Kunsthistoriker, Studium in Zürich und Paris, seit 1965 Assistent am Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Zürich und freie wissenschaftliche und kunstkritische Tätigkeit, 1973–1990 Direktor des Kunstmuseums Winterthur, seither freiberuflich tätig als Publizist, Ausstellungskurator und Kunstberater, Mitglied verschiedener Kunstförderungskomissionen und Künstlernachlassstiftungen.

Weitere Angaben zum Titel

ISBN: 978-3-7965-3487-4

Erscheinungsjahr: 2015

Sprache(n): Deutsch

sonstige Abb.: mit zahlreichen Abbildungen

Seiten: 273

Status: lieferbar

Einband: gebunden