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Tagung: Bildgeschichten. Von den Anfängen der Fotoreportage, 19. und 20. Mai in Wien

Was passiert beim Zusammenspiel zweier so unterschiedlicher Medien wie des augenscheinlich die Wirklichkeit bloß aufzeichnenden Fotos und der verbalen Sprache mit ihrer erzählerischen Freiheit?

Die Beiträge dieser Tagung nähern sich der Fotoreportage aus verschiedenen Blickwinkeln. Im Mittelpunkt stehen osteuropäische Fotoreportagen der 1920er- und 1930er-Jahre, jener Zeit also, in der die Gattung eine erste Blüte erlebte. Trotz ihrer Internationalität zeigen sich lokale Traditionen – in den Bildern selbst und in den Texten. Die Verortung der Fotoreportage innerhalb der Gattungslandschaften der einzelnen Nationalliteraturen bildet neben der Intermedialität einen zweiten Schwerpunkt der Tagung. Welchen Platz hat die Fotoreportage zwischen so unterschiedlichen Strömungen wie der Avantgarde-Literatur und -Kunst sowie der Neuen Sachlichkeit, deren fiktionale Prosa ebenfalls eine Affinität zu Realität und Dokumentation auszeichnet? Was „kann“ die Fotoreportage, und wie wird sie genutzt: als künstlerisches Ausdrucksmittel für möglichst wirklichkeitsnahe Dokumentation, aber auch als Werkzeug der Propaganda?

KONZEPTION: Anja Burghardt (München)

TEILNEHMERINNEN: Anja Burghardt (München), Jeanette Fabian (München), Susanne Frank (Berlin), Tatjana Hofmann (Zürich), Anton Holzer (Wien), Kerstin S. Jobst (Wien), Gisela Parak (Braunschweig), Michaela Pfundner (Wien), Bernd Stiegler (Konstanz), Ingo Zechner (Wien), Tanja Zimmermann (Leipzig)

Programm:

19.05.2016: 14:30 - 20:30 Uhr

20.05.2016: 10:00 - 17:30 Uhr

Abstracts und das detaillierte Programm stehen ca. zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn zum Download zur Verfügung.

Weitere Informationen:

Reichsratsstraße 17, 1010 Wien, Austria

Website: www.ifk.ac.at

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