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Tagung: Ästhetische Erfahrungen - Theoretische Konzepte und empirische Befunde zur kulturellen Bildung, am 26. und 27. Mai 2016 in Kiel

Ästhetische Erfahrung und Bildung erforscht der gleichnamige Fachbereich an der Fachhochschule Kiel. Dieser widmet sich mit seiner Tagung diesem spannenden Thema aus der Perspektive der Forschung und gibt einen Einblick in seine Arbeit.

Unter diesem Titel arbeiten Mitglieder des Forschungskollegs »Ästhetisches Lernen« seit einigen Jahren zu einem aktuellen Thema der Bildungsforschung. In der gleichnamigen Tagung an der Fachhochschule Kiel werden die Ergebnisse der Forschenden zusammengetragen und diskutiert. Inhaltlich rückt die Bedeutung ästhetisch-kultureller Bildung »als unverzichtbarer Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen« (KMK 2007) zunehmend in das Blickfeld der (Bildungs-)Forschung und methodisch wird verstärkt eine empirische
Erforschung ästhetisch-kultureller Erfahrungen erprobt (vgl. Netzwerk Kulturelle Bildung, seit 2010).

Ästhetische Erfahrung bezieht sich im kunsthistorischen Kontext zunächst auf die Erfahrung eines Kunstwerks. Nach der Erweitung des Ästhetikbegriffs im philosophischen Diskurs und der Öffnung des Kunstbegriffs untersuchen die Beitragenden dieser Tagung ästhetische und kulturelle Erfahrungen im Kontext von Sprache, Literatur, Bildender Kunst,Tanz, Bewegung, Theater, Medien, Film usw.

In ihren Beiträgen werden sowohl theoretische Prämissen als auch empirische Befunde aufgezeigt, die Aufschluss geben sollen über die konkrete Ausprägung ästhetischer Erfahrungsdimensionen. Dabei wird von der Annahme ausgegangen, dass die gezielte Berücksichtigung individueller Aneignungsmodi eine Grundlage zur Intensivierung kultureller Wirkungs- und Bildungsprozesse darstellen kann. Prof. Dr. Sabine Grosser (Ästhetische Bildung/ Fachhochschule Kiel), Dr. Katharina Köller (Sprachdidaktik/ Universität Paderborn) und Prof. Dr. Claudia Vorst (Literaturdidaktik/ Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd) planen, die Ergebnisse als dritte Publikation des Forschungskollegs beim Peter Lang Verlag zu veröffentlichen.

Programm

Donnerstag, 26. Mai

14-00 Uhr
Begrüßung durch Sabine Grosser, Katharina Köller und Claudia Vorst

14.30 Uhr
Inga Pohlmeier: Ein Gedicht in Bewegung transformieren – Zum individuellen Vorgehen bei Transformationsprozessen. Eine exemplarisch ausgerichtete Studie

15.15 Uhr
Sabine Grosser/ Katharina Köller: Vom Bild zum Text – Empirische Beobachtungen zur Untersuchung rezeptiver Wahrnehmungsprozesse eines Bildes im kreativen Akt des Schreibens

16.00 Uhr Pause

16.30 Uhr
Elke Düsing: Ästhetische Erfahrungsfelder in der intermedialen Arbeit

17.15 Uhr
Katharina Gefele/ Sabrina Wiescholek: Projekt „Heldenmaterial 3.0“ – Evaluation eines performativen theaterpädagogischen Spielprojekts für Kinder von 4 bis 6 Jahren

Freitag, 27. Mai

9.30 Uhr
Juliane Eckhardt/ Claudia Kukulenz: Schulische und außerschulische literarische Bildung im Vergleich – Theoretische Befunde und didaktisch-methodische Stichproben zum Umgang mit Kindergedichten in Literaturunterricht und Literaturmuseum

10.15 Uhr
Eva-Maria Dichtl/ Claudia Vorst: Per Drehtür in die Praxis und zurück: Studierende initiieren und erforschen literarästhetische Aneignungsprozesse von Grundschulkindern

11.00 Uhr Pause

11.30 Uhr
Cornelia Zierau/ Claudia Kukulenz: Literarisches Leben in Paderborn: Erfahrungen mit einem Kooperationsseminar zwischen Gymnasialer Oberstufe und universitärer Lehrerausbildung

12.15 Uhr
Marina Iakushevich: Bilderbücher: Sprachliches Lernen und kulturelle Bildung

Fachhochschule Kiel
Fachgebiet Ästhetische Bildung
Raum C 3-6.607
Sokratesplatz 2
24149 Kiel

Ansprechpartnerin: Frau Astrid Batzoni: astrid.batzoni@student.fh-kiel.de

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