Stipendien, Förderungen, Preise

Paul-Clemen-Preis des Landschaftsverbandes Rheinland 2016

Der Paul-Clemen-Preis wird jährlich an junge Kunsthistorikerinnen und Kunsthistoriker verliehen, die sich um die Erforschung der »rheinischen Kunst« bemühen. Er ist mit 10.000€ dotiert und wird auf Vorschlag von Betreuerinnen und Betreuern abgeschlossener Dissertationen vergeben. Einsendeschluss für Vorschläge: 15. April 2016.

Der Landschaftsverband Rheinland verleiht jährlich einen nach dem ersten Landeskonservator der damaligen Rhein­provinz, Prof. Dr. Paul Clemen, benannten Preis an junge Kunsthistorikerinnen und Kunsthistoriker. Der mit 10.000 € dotierte Preis wird für herausragende wissenschaftliche Ar­beiten zur "Erforschung der rheinischen Kunst" verliehen. Vorschlagsberechtigt sind Betreuerinnen und Betreuer von abgeschlossenen Dissertationen "über Werke und Fragen der Kunst im Rheinland". Eigenbewerbungen sind nicht mög­lich.

Historie des Paul-Clemen-Preises
Der Landeshauptmann der Rheinprovinz, der Rechtsvorgängerin des LVR, hat anlässlich des 70. Geburtstages von Geheimrat Prof. Dr. Paul Clemen in Bonn am 31. Oktober 1936 ein Stipendium errichtet, das den Namen „Paul-Clemen-Stipendium“ (seit 2008 Paul-Clemen-Preis) trägt.Durch diesen Preis soll der Dank der Rheinprovinz zum Ausdruck gebracht werden für das, was Prof. Dr. Paul Clemen als Denkmalpfleger und Geschichtsschreiber sowie als Lehrer und Schöpfer des Kunsthistorischen lnstituts der Universität Bonn für die rheinische Kunst, die Erforschung ihrer Geschichte und ihr Bekanntwerden in weitesten Kreisen der Öffentlichkeit in mehr als 40-jähriger Arbeit geleistet hat. Demzufolge ist es Sinn des Preises, die Erforschung der rheinischen Kunst zu fördern, indem mit ihm junge Kunsthistorikerinnen und Kunsthistoriker bedacht werden sollen, die über Werke und Fragen der Kunst im Rheinland arbeiten.

Richtlinien für die Verleihung des Paul-Clemen-Preises

Das Preisgeld beträgt jährlich 10.000 Euro.
Das Preisgeld kann in zwei Teile geteilt werden. Es ist auf das nächste Jahr übertragbar.

Der Landschaftsverband Rheinland fordert die Direktorinnen und Doktoren der kunsthistorischen Institute und Seminare der Hochschulen in Bonn, Köln, Aachen und Düsseldorf, den/die Landeskonservator/in Rheinland, den/die Vertreter/in des Lehrgebietes Denkmalpflege der RWTH Aachen und den/die jeweilige/n Vorsitzende/n des Verbandes Rheinischer Museen auf, hochqualifizierte Arbeiten zur Rheinischen Kunstgeschichte, vornehmlich jüngerer Forscher und Forscherinnen, bis zum 1. Juni eines jeden Jahres dem/der Direktor/in des Kunsthistorischen lnstituts der Universität Bonn einzureichen.

Der/die geschäftsführende Direktor/in des Kunsthistorischen Instituts der Universität Bonn schlägt in Abstimmung mit den übrigen Vorschlagsberechtigten dem Landschaftsverband Rheinland Kandidatinnen und Kandidaten vor.
Über die Vergabe des Preises entscheidet der Kulturausschuss der Landschaftsversammlung Rheinland.
Der/die Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland überreicht den Preis.

Vorschläge sind bis zum 15. April 2016 an den Juryvorsitzenden zu richten:
Prof. Dr. Roland Kanz
Kunsthistorisches Institut
Universität Bonn
Regina-Pacis-Weg 1
53113 Bonn
mail: r.kanz(at)uni-bonn.de

Auskünfte erteilt:
Landschaftsverband Rheinland
Dezernat für Kultur und Land­schaftliche Kulturpflege
Ottoplatz 2
50679 Köln
Tel. 0221/809-3787

und
Landeskonservatorin Dr. Andrea Pufke
Ehrenfriedstraße 19
50259 Pulheim
Tel. 02234/9854-501

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