Call for Papers

Call for Sessions: IV. Forum Kunst des Mittelalters. 360° – Verortung, Entgrenzung, Globalisierung, vom 20. bis 23. September 2017 in Berlin und Brandenburg

Im nächsten Jahr widmet sich das Forum Kunst des Mittelalters dem Kultur- und Kunsttransfer: Im Mittelpunkt soll die Interaktion zwischen zentraleuopäischer Kunst und der an der Peripherie des Kontinents stehen. Auch hierfür werden wieder Sektionsthemen gesucht. Einsendeschluss für Vorschläge: 1. Juni 2016.

Das IV. Forum Kunst des Mittelalters steht unter dem Motto »360° – Verortung, Entgrenzung, Globalisierung«. Ausgangspunkt sind die Veranstaltungsorte Berlin und Brandenburg an der Havel, wo einerseits lokale mediävistische Themen zu verhandeln, andererseits reiche Sammlungsbestände zu byzantinischer und vorderasiatischer Kunst vorhanden sind.

Entsprechend wird es um die Interaktion zentraleuropäischer Kunst des Mittelalters mit künstlerischer Produktion in anderen Regionen gehen: von Osteuropa über den byzantinischen Bereich, den Vorderen Orient, die Kaukasusregion und den Mittelmeerraum bis hin zu den britischen Inseln und dem Ostseeraum. Damit sollen auch Forschungsbereiche wie die Byzantinistik oder die Islamische Kunstgeschichte in den Fokus des mediävistischen Bewusstseins gerückt werden, gerade vor dem Hintergrund der massiven Gefährdungen künstlerischer und architektonischer Denkmäler im Vorderen Orient. Zu thematisieren sind etwa Phänomene wie Migration, Medientransformation und kulturelle Paradigmenwechsel. Indem nach kulturell prägenden Regionen an den Grenzen „Europas“ und nach transkulturellen Kontaktzonen gefragt wird, können auch Definitionen von Mittelalter zur Debatte gestellt werden. – Als Pendant zu diesem Rundblick soll auch die Forschung zur Region Brandenburg/Berlin präsentiert werden. Dazu gehören ebenfalls Themen der museologischen und kunstwissenschaftlichen Geschichte Berlins, wo die Erschließung von Zonen kulturellen Austauschs eine lange Tradition hat.

Vorschläge bis zum 1. Juni 2016 an mail@mittelalterkongress.de

Nach Auswahl der Sektionsthemen Ende Juni wird der Call for Papers noch im Sommer veröffentlicht!

Organisation:
Christian Freigang und Antje Fehrmann (Freie Universität Berlin),
Kai Kappel und Tina Zürn (Humboldt-Universität Berlin) mit
weiteren Partnern in Berlin und Brandenburg

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